+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ IMPRESSUM Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abteilung F3 Geschäftsstelle Gender Mainstreaming Landhausplatz 1 3109 St. Pölten Tel: (027 42) 9005-0 Fax: (027 42) 9005- BW 12060 Email: xxx@noel.gv.at PILOTPROJEKT BREAKING PATTERNS Weiterbildung für Männer in Führungspositionen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie Bewilligung: Aktionsprogramm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern (Schwerpunkt 2004/2005: Rollenbilder und -stereotype) Träger: Landesregierung NÖ, Projektleitung: Frauenreferat Ausgangslage Von Personen in Führungspositionen wird traditionell eine ununterbrochene Erwerbstätigkeit, Überstunden und ständige Verfügbarkeit erwartet. Voraussetzungen, die primär Männer erfüllen, da nach wie vor Frauen die Hauptverantwortung für Kindererziehung und Haushalt tragen. Ziele Aufweichen traditioneller Rollenbilder für die Zuständigkeit von Familienarbeit Sensibilisierung von Nachwuchskräften zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Bildungsaufgabe für Männer in Führungspositionen Inhalte Aufzeigen positiver Beispiele von Männern in Führungspositionen, die Beruf und Familie erfolgreich vereinbaren, Einbeziehen als europäische Mentoren . Entwicklung eines Trainingsmoduls zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Bildungsprogrammen zur Führungskräfteschulung, in der Aus- und Weiterbildung der Landesverwaltung, der Wirtschafts- und Arbeiterkammer, der Industriellenvereinigung, den Bildungsinstitutionen der Gewerkschaften und der politischen Parteien. Produktion von Videospots und andere Informationsmaterialien zur Sensibilisierung. Zielgruppe Führungskräfte, Nachwuchskräfte für zukünftige Führungspositionen, Vorbilder für Vereinbarkeit (männliche Mentoren) und BildungsträgerInnen. Europäische PartnerInnen Schweden: Gender Management Institut, Expertise für Führungskräfteschulungen Island: Stadtverwaltung Reykjavik (Hoher Anteil von Männern in Karenz: 98 % der Männer der Stadtverwaltung!) Estland: Sozialministerium, Gender Equality Department Ungarn: MONA Frauenstiftung Ungarn, Expertise im politischen Bildungsbereich Zeitrahmen: 15 Monate, Okt. 2004 - Dez. 2005 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ WISSENSWERTES Väterkarenz - Männerstudie in Österreich [13.05.05] Väterkarenz - Männerstudie in Österreich Erich Lehner stellt in seiner Studie umfassend wichtige Erkenntnisse zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter vor. Dabei erwähnt er gesellschaftliche Auswirkungen durch das Engagement von Vätern in der Familie genauso wie individuelle Vorstellungen von Männern. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auch auf Reaktionen von Unternehmen, die mit Mitarbeitern konfrontiert sind, die Väterkarenz in Anspruch nehmen wollen, sowie Auswirkungen von familienfreundlichen Maßnahmen für Männer im Betrieb auf das Unternehmen und die einzelnen Mitarbeiter. Situation Väter und Beruf in Schweden [10.04.05] Familie und Beruf für Frauen und Männer - Schweden das Vorzeigeland in Europa In Schweden gestaltet sich die aktuelle Situation von Vätern die Karenzzeit beanspruchen anders als in Österreich. 38% der Männer nehmen eine einmonatige Berufsunterbrechung zur Widmung dieser Zeit ihrer Kinder wahr. Dies mag in erster Linie damit zusammenhängen, dass anders als in Österreich die Höhe der finanziellen Unterstützung für diesen Zeitraum 80% des unmittelbar vorangegangenen Einkommen beträgt. Weitere Informationen zum Thema für alle die schwedisch können, auf der Website des Gender Management Institutes Schweden>> Details zum Vergleich Väterkarenz in Österreich mit Schweden finden Sie unter anderem in der Studie Väterkarenz erstellt im Auftrag des Landes Steiermark. Situation Väter und Beruf in Island [10.04.05] Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer sinnvoll und schnell - Reykjavik zeigt wie es gehen kann In Sachen Väterkarenz kann Hildur Jónsdóttir vom Gleichstellungsbüro der Stadt Reykjavik von einer Sensation berichten, die, wäre sie auch in anderen europäischen Ländern schon Realität, massive Auswirkungen auf die Chancen von Frauen nicht nur auf dem Arbeitsmarkt hätte. Seit 2001 gibt es ein neues Karenzrecht in Island. Jeder Elternteil kann (auch ohne Trauschein und ebenfalls bei Adoption) jeweils drei Monate beim Kind bleiben und beide gemeinsam können entscheiden, wie sie weitere drei Monate in Anspruch nehmen. Männer müssen dabei mindestens drei Monate in Karenz gehen, ansonsten verfallen die für sie vorgesehenen drei Monate Minimum. Eltern in Karenz erhalten 80% ihres sonstigen Lohnes. Wer ohne Einkommen ist, die/der bekommt eine Art Mindestkarenz ausbezahlt. Die insgesamt neun Monate Karenzzeit müssen während der ersten 18 Lebensmonate des Kindes in Anspruch genommen werden. Der Erfolg spricht für sich: In Island gehen junge Väter zu 82 bis 85% in Karenz. Hildur Jónsdóttir meint dazu, es gebe nun eine neue Generation von Männern, die sich "permanent für Kinder verantwortlich fühlt, anstatt nur der Mutter zu 'helfen'." Bildungsarbeit an Männern: Keine Angst vor Windeln [15.05.05] Michaela Ernst, profil Nr. 12 (Word Format), 15. 3. 2004 Wie es den skandinavischen Ländern gelang, geschlechtergerechte Kinderbetreuung durchzusetzen. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ NEWS Väterkarenz - Männerstudie in Österreich [13.05.05] Väterkarenz - Männerstudie in Österreich Dr. Erich Lehner vom Ludwig Boltzmann Institut für Werteforschung stellt in seiner Studie umfassend wichtige Erkenntnisse zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Väter vor ... Aktuelle Gesetzeslage Väterkarenz in Österreich [13.05.05] Aktuelle Version des Väter-Karenzgesetzes Bereits vor 16 Jahren erschien das erste Bundesgesetzblatt zum Väter-Karenzgesetz. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass lt. dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger z.B. 10/2004 von allen Karenzgeld bzw. KinderbetreuungsgeldbezieherInnen nur 2,8 % Männer waren. . Das neue Bild vom Vater [15.05.05] GEO MAGAZIN Nr.1/Januar 2001 (und immer noch interessant) Familienforschung zeigt: Ohne Väter ist kein Nachwuchs richtig fit fürs Leben.in Psychologenteam um Karin Grossmann und Heinz Kindler von der Universität Regensburg hat wissenschaftliche Aufzeichnungen ausgewertet, die den Umgang verschiedener Väter mit ihren Kindern über viele Jahre hinweg dokumentieren. Die bisherigen Erkenntnisse der Forscher: Die Feinfühligkeit des Vaters beim Spiel, etwa mit Zweijährigen, korreliert extrem stark und eindeutig mit dem Bindungsverhalten der Kinder noch im Alter von 16 und 22 Jahren. Je sensibler der Vater das Kleinkind behandelt, desto sicherer geht der junge Erwachsene mit emotionalen Bindungen um. Cinema: about a boy [15.05.05] Dramatische Situationskomik, vom britischen Kultautor Nick Hornsby, kam 2002 ins Kino. Der Frauenheld Will Freeman schleicht sich in eine Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter ein, weil er sich ein Date erhofft und erfindet dafür einen Sohn - was natürliche weitreichende Folgen hat. Mit Hugh Grant. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ LINKS REGIONALE UND NATIONALE INSTITUTIONEN [29.04.05] BM f. soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz Ludwig Boltzmann Institut f. Werteforschung Väterkarenz in Österreich Gender Mainstreaming in Österreich EUROPAWEITE UND INTERNATIONALE EINRICHTUNGEN [29.04.05] Europaweite u. Internationale Einrichtungen Linksammlung EUROPAWEIT Forum Online Portal zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie Mit Sorgen und Fragen nicht alleine. Zeitschrift für Männer: Switchboard [15.05.05] Informationsdienst als Beitrag zur Frage, was Männer heute bewegt und was sie selbst bewegen, Austausch mit Gleichgesinnten und Andersdenkenden. Greift praxisbezogene Impulse auf und dokumentiert die Entwicklungen der Männer- und Jungenarbeit. Erweitert den Horizont legt Lebendigkeit und Kreativität frei. "Männliche Linearität ist ein Mythos und das Leben spannender, wenn mann zuweilen auch Umwege nimmt!" Switchboard wird genutzt. Männer nehmen weite Wege für Veranstaltungen auf sich, zappen gezielter im TV oder lesen ihre Tageszeitung jetzt kritischer. Manche haben, durch Switchboard angeregt, eigene Arbeitskreise ins Leben gerufen. Und Leser erfahren, dass sie mit ihren Sorgen und Fragen nicht allein dastehen.