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20/10/2009
Neuer Bedarf an Diensten Im Rahmen der Konferenz wurde auch eine „Charta für homecare services“ angedacht. Die Initiative geht von einem französischen Ministerium aus und bindet Bund, Land und Gemeindeebene sowie Unternehmen, Vereine und NGOs verschiedener europäischer Länder ein. Die Unterzeichnenden der Charta sind von hohem politischen Rang, sie wollen bei der Mitgestaltung der zukünftigen Bedingungen für Frauen und Familien frühzeitig mitreden, wissenschaftlich als auch praktisch und dies dockt hervorragend an die Arbeit des NÖ Frauenreferats im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen UND Männer an. Sie kann vor allem den sozialen Vereinen in NÖ, die in der Betreuung von alten Menschen, Kindern und Menschen mit Behinderungen tätig sind, einen neuen Mehrwert bringen. Denn für Vereine bedeutet diese Art der europäischen „policy“-Mitgestaltung eine tolle Chance, sie können durch die regelmäßige Berichterstattung der Partnerschaft zur europäischen Zusammenarbeit motiviert werden und künftige ProjektanwärterInnen für EU-Fördermittel sein, die in diesem schnell wachsenden Sektor vermehrt zur Verfügung gestellt werden. Vielleicht entwickelt sich daraus auch eine eigene Plattform in Österreich, die selbständig weiterläuft und für die Qualität der „home care services“ in den Regionen sorgt.
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