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07/10/2008
Europäische Kommission rügt Mitgliedsländer 2002 waren neue Ziele für Kinderbetreuungsangebote beschlossen worden, wie etwa Betreuungsplätze für 90 % der Kinder ab drei Jahren bis zur Einschulung und für 33 % der Kinder unter drei Jahren. Diese „Ziele von Barcelona“ bilden einen Bestandteil der EU-Strategie für Wachstum und Beschäftigung und sollten dazu beitragen, dass junge Eltern und besonders auch Frauen überhaupt erwerbstätig sein können. Aber die Ziele wurden bei weitem noch nicht erreicht - die Kritik richtet sich also auf die nationalen Strukturen, die noch entschieden verbessert werden müssen.
"Wir sind von unseren Zielen in Bezug auf Kinderbetreuungseinrichtungen weit entfernt und müssen unsere Anstrengungen unbedingt intensivieren! Angemessene und leicht zugängliche Kinderbetreuungsangebote sind von entscheidender Bedeutung für die Chancen von Eltern auf dem Arbeitsmarkt sowie für eine stärkere Gleichstellung und soziale Eingliederung“, sagte Vladimír Špidla, der zuständige Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit. Die Regierungen der Mitgliedstaaten müssten sich der aktuellen Herausforderungen mehr stellen, dafür soll bis zum Jahr 2013 eine halbe Milliarde Euro sorgen, die für den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung gestellt wird.
Bericht der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Kinderbetreuung
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